Sicherheitsüberprüfung
Vor der Einstellung müssen Bewerber im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten überprüft werden. Umfang und Tiefe der Prüfung richten sich nach der Sensibilität der Position und den verarbeiteten Informationen.
Was fordert dieses Control?
Vor der Einstellung müssen Bewerber im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten überprüft werden. Umfang und Tiefe der Prüfung richten sich nach der Sensibilität der Position und den verarbeiteten Informationen.
Warum ist das wichtig?
Unzureichend geprüfte Mitarbeiter sind ein erhebliches Insider-Risiko. Eine dokumentierte Überprüfung schützt vor Fehlbesetzungen in sicherheitskritischen Rollen und ist bei Audits ein häufiger Nachweispunkt.
Bezug zu anderen Normen
| Norm | Stelle | Thema | Bezug |
|---|---|---|---|
| NIS2 | § 30 Abs. 2 BSIG | Personalsicherheit | Indirekt |
| TISAX | 1.3.1 | Personelle Sicherheit | Direkt |
| BSI | ORP.2.A1 | Geregelte Einstellung | Direkt |
| DSGVO | Art. 88 | Beschäftigtendatenschutz | Indirekt |
Was der Auditor erwartet
- Dokumentierter Prozess zur Bewerberüberprüfung mit Rollenbezug
- Nachweis durchgeführter Prüfungen (z.B. Referenzen, Führungszeugnis bei sensiblen Rollen)
- Berücksichtigung der DSGVO bei Erhebung und Speicherung der Daten
Audit-Checkliste
Dokumente
Nachweise
Interviews
Praxis-Tipps zur Umsetzung
Häufige Fehler
Häufig gestellte Fragen
Ist ein polizeiliches Führungszeugnis Pflicht?
Gilt das auch für bestehende Mitarbeiter?
Wie lange dürfen Bewerberunterlagen gespeichert werden?
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