Risikomanagement
Schutzbedarfsfeststellung
Kurz erklärt
Die Schutzbedarfsfeststellung ermittelt, wie schützenswert eine Information oder ein System ist, gemessen an den möglichen Schäden bei Verlust von Vertraulichkeit, Integrität oder Verfügbarkeit.
Sie ist ein zentraler Bestandteil des BSI IT-Grundschutzes und ordnet jedem Wert eine Schutzbedarfskategorie zu (z.B. normal, hoch, sehr hoch). Daraus leitet sich die angemessene Stärke der Maßnahmen ab.
Die Schutzbedarfsfeststellung verhindert sowohl Über- als auch Unterschutz und ist eng mit der Klassifizierung von Informationen verbunden.
Verwandte Begriffe
Asset (Wert)Ein Asset (deutsch: Wert) ist alles, was für eine Organisation schützenswert ist: Informationen, Hardware, Software, Dienste, aber auch Personen und Reputation.RisikoanalyseDie Risikoanalyse ist der Prozess, in dem Risiken systematisch identifiziert, hinsichtlich Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe bewertet und für die weitere Behandlung priorisiert werden.BSI IT-GrundschutzDer BSI IT-Grundschutz ist eine vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik entwickelte Methodik, die mit konkreten Bausteinen und Standardanforderungen den Aufbau eines ISMS in der Praxis unterstützt.
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