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ISO 27001:2022 · A.5.12 · A.5 Organisatorische Maßnahmen

Klassifizierung von Informationen

Informationen müssen entsprechend den Anforderungen an Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit sowie den relevanten Interessen klassifiziert werden.

ISO 27001TISAXBSIDSGVONIS2

Was fordert dieses Control?

Informationen müssen entsprechend den Anforderungen an Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit sowie den relevanten Interessen klassifiziert werden.

Warum ist das wichtig?

Klassifizierung steuert, wie stark eine Information geschützt werden muss. Ohne sie wird entweder über- oder unterschützt, beides ist ineffizient und riskant.

Bezug zu anderen Normen

NormStelleThemaBezug
TISAX1.4.2KlassifizierungDirekt
BSICON.2Datenschutz / KlassifizierungDirekt
DSGVOArt. 32SchutzniveauIndirekt
NIS2§ 30 Abs. 2 Nr. 1 BSIGRisikoanalyse & SicherheitskonzepteIndirekt

Was der Auditor erwartet

  • Definiertes Klassifizierungsschema
  • Angewandte Klassifizierung auf reale Informationen
  • Bezug zu Schutzmaßnahmen je Stufe

Audit-Checkliste

Dokumente

KlassifizierungsschemaStufen mit Kriterien für Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit

Nachweise

Klassifizierte WerteAnwendung des Schemas im Asset-Inventar
Klassifizierte BeispieldokumenteReale Dokumente mit korrekter Einstufung
Handlungsregeln je StufeKonkrete Umgangsvorgaben, die an die jeweilige Schutzstufe geknüpft sind

Interviews

Asset OwnerWie sie Informationen einstufen

Praxis-Tipps zur Umsetzung

Wenige StufenDrei bis vier klare Stufen sind praktikabler als ein komplexes Schema.
Mit Maßnahmen verbindenJede Stufe braucht konkrete Handhabungs- und Schutzregeln.
Einfach anwendbarMitarbeiter müssen die Einstufung im Alltag ohne Aufwand vornehmen können.
Personenbezogene Daten hoch einstufenPersonenbezogene Daten mindestens als vertraulich behandeln.

Häufige Fehler

Schema ohne AnwendungStufen sind definiert, aber nichts ist klassifiziert.
Zu viele StufenEin überkomplexes Schema wird in der Praxis ignoriert.

Häufig gestellte Fragen

Wie viele Klassifizierungsstufen sind sinnvoll?
Meist drei bis vier, etwa öffentlich, intern, vertraulich und streng vertraulich.
Müssen alle Dokumente klassifiziert werden?
Zumindest die schützenswerten. Eine Standardstufe für den Rest reduziert den Aufwand.
Wer legt die Klassifizierung fest?
In der Regel der Asset Owner anhand des definierten Schemas.
So hilft CompliantDesk bei A.5.12

Assets und Informationen werden im Inventar mit Klassifizierung geführt, die unmittelbar Schutzanforderungen und Kontrollen steuert.

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