Datenschutz
Datenpanne (Datenschutzverletzung)
Kurz erklärt
Eine Datenpanne ist eine Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten, die zu deren Vernichtung, Verlust, Veränderung oder unbefugter Offenlegung führt, etwa durch einen Hackerangriff oder Fehlversand.
Nach Art. 33 DSGVO müssen meldepflichtige Datenpannen in der Regel binnen 72 Stunden an die zuständige Aufsichtsbehörde gemeldet werden. Bei hohem Risiko sind zusätzlich die Betroffenen zu informieren (Art. 34).
Datenpannen überschneiden sich häufig mit Informationssicherheitsvorfällen. Ein vorbereiteter Vorfall- und Meldeprozess ist entscheidend, um die Fristen einzuhalten.
Verwandte Begriffe
MeldepflichtEine Meldepflicht verpflichtet Organisationen, bestimmte Sicherheitsvorfälle oder Datenpannen innerhalb festgelegter Fristen an Behörden und gegebenenfalls Betroffene zu melden.DSGVODie DSGVO ist die EU-Verordnung zum Schutz personenbezogener Daten, die Grundsätze, Rechtsgrundlagen und Pflichten für die Verarbeitung festlegt und bei Verstößen hohe Bußgelder vorsieht.Personenbezogene DatenPersonenbezogene Daten sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person beziehen, etwa Name, Adresse, E-Mail, IP-Adresse oder Standortdaten.
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