Lexikon · Technik & Security
Business Continuity Management (BCM)
BCM (Notfall- und Kontinuitätsmanagement) sorgt dafür, dass kritische Geschäftsprozesse auch bei Störungen, Ausfällen oder Krisen aufrechterhalten oder schnell wiederhergestellt werden.
Ausführliche Erklärung
BCM umfasst die Analyse kritischer Prozesse (Business-Impact-Analyse), Notfallpläne, Wiederanlaufstrategien und regelmäßige Übungen. Ziel ist die Widerstandsfähigkeit (Resilienz) der Organisation.
ISO 27001 und NIS2 verlangen die Aufrechterhaltung des Betriebs ausdrücklich. BCM verzahnt Backup, Redundanz und Krisenmanagement zu einem Gesamtkonzept.
Im Standard verankert
Verwandte Begriffe
RTO & RPO
Die RTO ist die maximal tolerierbare Zeit bis zur Wiederherstellung eines Systems, die RPO der maximal tolerierbare Datenverlust, gemessen am Zeitraum seit der letzten Sicherung.
Backup (Datensicherung)
Ein Backup ist eine Sicherungskopie von Daten und Systemen, die im Fall von Ausfall, Fehler oder Angriff (z.B. Ransomware) die Wiederherstellung ermöglicht.
Ransomware
Ransomware ist Schadsoftware, die Daten oder Systeme verschlüsselt und für die Freigabe ein Lösegeld fordert, oft kombiniert mit der Drohung, gestohlene Daten zu veröffentlichen.
Business Continuity Management (BCM) in der Praxis umsetzen
CompliantDesk bringt ISO 27001, NIS2, DSGVO und weitere Frameworks in einer Plattform zusammen, mit gemeinsamem Kern-Modell statt doppelter Dokumentation.
