Lexikon · Technik & Security
Backup (Datensicherung)
Ein Backup ist eine Sicherungskopie von Daten und Systemen, die im Fall von Ausfall, Fehler oder Angriff (z.B. Ransomware) die Wiederherstellung ermöglicht.
Ausführliche Erklärung
Backups sind die letzte Verteidigungslinie. Bewährt ist die 3-2-1-Regel: drei Kopien auf zwei verschiedenen Medien, davon eine ausgelagert oder offline beziehungsweise unveränderbar (immutable).
Entscheidend ist nicht das Sichern, sondern die getestete Wiederherstellung: Nur regelmäßig erprobte Restores garantieren, dass Daten im Ernstfall wirklich zurückkommen.
Im Standard verankert
Verwandte Begriffe
RTO & RPO
Die RTO ist die maximal tolerierbare Zeit bis zur Wiederherstellung eines Systems, die RPO der maximal tolerierbare Datenverlust, gemessen am Zeitraum seit der letzten Sicherung.
Business Continuity Management (BCM)
BCM (Notfall- und Kontinuitätsmanagement) sorgt dafür, dass kritische Geschäftsprozesse auch bei Störungen, Ausfällen oder Krisen aufrechterhalten oder schnell wiederhergestellt werden.
Ransomware
Ransomware ist Schadsoftware, die Daten oder Systeme verschlüsselt und für die Freigabe ein Lösegeld fordert, oft kombiniert mit der Drohung, gestohlene Daten zu veröffentlichen.
Backup (Datensicherung) in der Praxis umsetzen
CompliantDesk bringt ISO 27001, NIS2, DSGVO und weitere Frameworks in einer Plattform zusammen, mit gemeinsamem Kern-Modell statt doppelter Dokumentation.
