Datenschutz
Pseudonymisierung
Kurz erklärt
Pseudonymisierung ist die Verarbeitung personenbezogener Daten so, dass sie ohne zusätzliche, gesondert aufbewahrte Informationen keiner bestimmten Person mehr zugeordnet werden können.
Anders als bei der Anonymisierung bleibt eine Rückführbarkeit mit dem separat gespeicherten Zusatzwissen möglich. Pseudonymisierte Daten gelten daher weiterhin als personenbezogen, sind aber besser geschützt.
Die DSGVO nennt Pseudonymisierung ausdrücklich als technische Maßnahme. Sie ist besonders nützlich für Testdaten, Analysen und Datenmaskierung.
Verwandte Begriffe
Personenbezogene DatenPersonenbezogene Daten sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person beziehen, etwa Name, Adresse, E-Mail, IP-Adresse oder Standortdaten.Technische und organisatorische Maßnahmen (TOM)TOM sind die technischen und organisatorischen Maßnahmen, mit denen ein Verantwortlicher nach DSGVO ein dem Risiko angemessenes Schutzniveau für personenbezogene Daten sicherstellt.DSGVODie DSGVO ist die EU-Verordnung zum Schutz personenbezogener Daten, die Grundsätze, Rechtsgrundlagen und Pflichten für die Verarbeitung festlegt und bei Verstößen hohe Bußgelder vorsieht.
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