Lexikon · Datenschutz

Pseudonymisierung

Pseudonymisierung ist die Verarbeitung personenbezogener Daten so, dass sie ohne zusätzliche, gesondert aufbewahrte Informationen keiner bestimmten Person mehr zugeordnet werden können.

Ausführliche Erklärung

Anders als bei der Anonymisierung bleibt eine Rückführbarkeit mit dem separat gespeicherten Zusatzwissen möglich. Pseudonymisierte Daten gelten daher weiterhin als personenbezogen, sind aber besser geschützt.

Die DSGVO nennt Pseudonymisierung ausdrücklich als technische Maßnahme. Sie ist besonders nützlich für Testdaten, Analysen und Datenmaskierung.

Pseudonymisierung in der Praxis umsetzen

CompliantDesk bringt ISO 27001, NIS2, DSGVO und weitere Frameworks in einer Plattform zusammen, mit gemeinsamem Kern-Modell statt doppelter Dokumentation.