Lexikon · Technik & Security
Patch-Management
Patch-Management ist der Prozess, Sicherheitsupdates für Betriebssysteme und Software systematisch zu erkennen, zu bewerten und zeitnah einzuspielen, um bekannte Schwachstellen zu schließen.
Ausführliche Erklärung
Ungepatchte Software ist das häufigste Einfallstor für Angriffe. Ein geregeltes Patch-Management priorisiert Updates risikobasiert: Kritische und aktiv ausgenutzte Lücken werden binnen weniger Tage geschlossen.
Patch-Management ist Teil des Schwachstellen- und Änderungsmanagements und sowohl in ISO 27001 als auch in NIS2 verankert.
Im Standard verankert
Verwandte Begriffe
Schwachstellenmanagement
Schwachstellenmanagement ist der fortlaufende Prozess, technische Schwachstellen zu erkennen, hinsichtlich ihres Risikos zu bewerten und risikobasiert zu beheben, etwa durch Patches oder Mitigationen.
Schwachstelle
Eine Schwachstelle ist eine Lücke oder Schwäche in Systemen, Prozessen oder Organisation, die von einer Bedrohung ausgenutzt werden kann, etwa eine ungepatchte Software oder ein fehlendes Berechtigungskonzept.
Härtung (Hardening)
Härtung ist die sichere Grundkonfiguration von Systemen, bei der unnötige Dienste, Standardpasswörter und überflüssige Funktionen entfernt werden, um die Angriffsfläche zu minimieren.
Patch-Management in der Praxis umsetzen
CompliantDesk bringt ISO 27001, NIS2, DSGVO und weitere Frameworks in einer Plattform zusammen, mit gemeinsamem Kern-Modell statt doppelter Dokumentation.
