Technik & Security
Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA)
Kurz erklärt
MFA verlangt beim Login mindestens zwei unabhängige Nachweise aus den Kategorien Wissen (Passwort), Besitz (Token, App) und Inhärenz (Biometrie) und schützt so auch dann, wenn ein Passwort gestohlen wird.
MFA ist die wirksamste Einzelmaßnahme gegen Kontoübernahmen und verhindert die meisten Angriffe mit gestohlenen Zugangsdaten. Für externe, privilegierte und Cloud-Zugänge ist sie heute faktisch Pflicht.
Am sichersten sind phishing-resistente Verfahren wie FIDO2 oder Passkeys, gefolgt von Authenticator-Apps. SMS ist die schwächste Variante. NIS2 nennt MFA ausdrücklich als Maßnahme.
Verwandte Begriffe
Zero TrustZero Trust ist ein Sicherheitsmodell nach dem Grundsatz „never trust, always verify“: Kein Nutzer und kein Gerät wird automatisch vertraut, jeder Zugriff wird kontextabhängig geprüft und autorisiert.Least PrivilegeLeast Privilege (Prinzip der minimalen Rechte) bedeutet, dass jeder Nutzer und jedes System nur genau die Berechtigungen erhält, die für die jeweilige Aufgabe nötig sind, nicht mehr.PhishingPhishing ist ein Angriff, bei dem Täter über gefälschte E-Mails, Webseiten oder Nachrichten Zugangsdaten oder andere sensible Informationen erschleichen oder zum Ausführen von Schadsoftware verleiten.
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